1535 Kilometer im Vareler Fahrradsommer

FREIZEIT Positive Bilanz gezogen – Mitwirkung der Varel Touristik 2009 unklar

200 RADLER FUHREN DIESEN SOMMER MIT. OHNE DIE VAREL TOURISTIK WERDE ES SCHWIERIG, DEN „FAHRERSOMMER“ AUFRECHTZUERHALTEN.

VAREL - Die letzte Tour des 3. Vareler Fahrradsommers führte zum „Küsteum“ nach Sande. Die Aktiven um Heinz Wellmann, die ADFC-Tourenleiter und die Initiative „Vareler fahr’n Fahrrad“ zogen eine positive Bilanz. Es wurde ein erneuter Anstieg der Teilnehmerzahlen registriert – 23 Touren mit einer Gesamtlänge von 1535 Kilometern fanden statt. An die 200 Teilnehmer sind im Fahrradsommer von April bis September unterwegs gewesen. _heprod_images_fotos_1_16_1_20081003_fahrradsommer

Der Vareler Fahrradsommer bündelt seit 2006 alle Aktionen rund ums Rad in Varel: Die Touren der Varel Touristik gehören ebenso dazu wie das Tourenangebot des ADFC, aber auch der Fahrradtag und Aktionen zum Langen Sonnabend – im Vorjahr mit einem Zweirad-Oldtimertreffen. Und der wachsende Zuspruch gibt den Machern recht. „In den vergangenen drei Jahren hat der Fahrradsommer immer mehr Freunde gewonnen. Die Teilnehmer kommen aus Varel, aber auch aus der näheren Umgebung und fragen teilweise gezielt dieses Angebot nach“, sagt Rolf Lammers von der Varel Touristik. Im Vorjahr musste eine Mehrtagestour entlang des Ems-Jade-Kanals sogar mehrfach angeboten werden, um dem starken Zuspruch gerecht zu werden.

Am vergangenen Sonnabend führte die letzte Tour dieses Sommers bei strahlendem Sonnenschein über Dangast nach Sande zum „Küsteum“ und über Neustadtgödens zurück nach Varel zum Rathaus. Der Treffpunkt an der dortigen Varel Touristik hat sich etabliert. Häufig stoßen noch Kurzentschlossene dazu – so auch Sonnabend.

Wie es mit dem Fahrradsommer weitergeht, ist indes unklar. Zurzeit werden Gespräche geführt, ob auch in Zukunft eine Koordination des Fahrradsommers durch die Varel Touristik erfolgen kann. Sollte sie 2009 nicht mehr zur Verfügung stehen, wird es aus Sicht der Akteure schwierig. „Die Varel Touristik ist nicht nur Treffpunkt, sondern auch Dreh- und Angelpunkt der Organisation“, weiß Frank Glanert von der Initiative „Vareler fahr’n Fahrrad“, die sich für das Radverkehrskonzept verantwortlich zeichnet. Nicht zuletzt das aktive Mitwirken von Heinz Wellmann und Rolf Lammers im Agenda-Prozess stelle eine Schnittstelle zur Stadt dar. So seien auch verschiedene Radwanderkarten für Varel und die Umgebung entstanden. Dies könnte noch viel stärker genutzt und zum gegenseitigen Nutzen ausgebaut werden, so Glanert.

 

 

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www.vareler-fahrn-fahrrad.de

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